Schutzkonzepte, die greifen. Zuständigkeiten, die klar sind. Verfahren, die im Alltag funktionieren. Wir entwickeln Awareness-Strukturen, die Organisationen dauerhaft handlungsfähig machen.
Zu den LeistungenAwareness bedeutet, die Lebensrealitäten von Menschen, die Diskriminierung erfahren, ernst zu nehmen, um Strukturen zu schaffen, in denen Schutz, Respekt und Teilhabe verlässlich ermöglicht werden.
Wir begleiten das Zentrum für Kommunale Kriminalprävention (ZKK) der Landeshauptstadt Hannover bei der Weiterentwicklung eines stadtweiten Awareness- und Präventionskonzepts für öffentliche Veranstaltungen. Ziel ist die strukturelle Verankerung von Maßnahmen gegen Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt, mit definierten Mindeststandards, klaren Meldewegen und nachhaltigen Schutzstrukturen.
Entwicklung eines Awareness-Konzepts und Code of Conduct für die Abteilung Künstlerische Vermittlung & Interaktion, inkl. Prozessbegleitung, Formatentwicklung und Beratung für die Spielzeiten 2023/24 und 2024/25.
Entwicklung eines Awareness-Konzepts für das bundesweite Netzwerk (gefördert durch BMFSFJ / „Demokratie leben!"), bestehend aus u.a. neuen deutschen organisationen, Türkischer Gemeinde in Deutschland und Schwarzkopf-Stiftung.
Ein inneres Konzept, das eine Kultur des Verständnisses und des Mitgefühls fördert. Es regelt nicht nur Verhaltensweisen, sondern trägt dazu bei, ein offenes, inklusives Miteinander zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der von Diskriminierung betroffenen Personen.
Legt klare Regeln für äußeres Verhalten fest: wie sich Menschen verhalten sollen, wenn sie in eine Institution kommen. Wichtig und notwendig, aber nicht ausreichend. Ein Verhaltenskodex ersetzt kein Awareness-Konzept.
Awareness-Arbeit ist kein einmaliges Event und keine punktuelle Maßnahme. Sie ist eine Kultur, die in alle Ebenen der Organisation integriert wird. Awareness-Personen sind nicht die „Feuerwehr" für Diskriminierung, sondern struktureller Bestandteil eines respektvollen, handlungsfähigen Miteinanders. Nur wenn diese Kultur kontinuierlich gelebt wird, entsteht echte und nachhaltige Veränderung.
Wir begleiten Verwaltungen und Institutionen bei der Entwicklung von Awareness- und Präventionskonzepten, die über Verhaltenskodizes hinausgehen: mit konkreten Zuständigkeiten, Meldewegen, Schutzmechanismen und Handlungsoptionen.
Awareness-Personen brauchen mehr als guten Willen. In unseren Aus- und Weiterbildungsformaten entwickeln sie Handlungssicherheit im Umgang mit Diskriminierung, Grenzverletzungen und Machtasymmetrien — damit sie im Ernstfall klar und parteilich handeln können.
Wir unterstützen Organisationen von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Implementierung tragfähiger Konzepte. Das Ziel ist nicht ein Dokument, das im Regal steht, sondern eine Praxis, die im Alltag greift.
Wo bestehen bereits Strukturen, und wo fehlen sie? Welche Situationen führen zu Unsicherheiten? Wo entstehen Schutzlücken? Das erste Modul schafft ein ehrliches Bild der realen Praxis.
Wer ist zuständig, wenn Diskriminierung benannt wird? Welche Meldewege gelten? Wie sind Awareness-Personen eingebunden? Teams entwickeln konkrete Handlungsstandards und klären Verantwortlichkeiten.
Aus Entwürfen werden verbindliche Strukturen. Führungskräfte verabschieden Schutzkonzepte, benennen Verantwortliche und legen fest, wie Awareness dauerhaft in die Organisation eingebettet wird.
Teams dokumentieren konkrete Situationen aus dem Alltag: Diskriminierungsfälle, Unsicherheiten, Schutzlücken. Die Fälle bilden die Grundlage für Modul 2.
Die entwickelten Standards werden erprobt. Führungskräfte und HR erarbeiten erste Konzeptentwürfe und bringen offene Fragen in Modul 3 ein.
In „Awareness & Awareness-Arbeit" beleuchtet Ercan Carikci die vielschichtigen Dimensionen von Diskriminierung und zeigt, wie Awareness-Arbeit als Haltung und Praxis dazu beitragen kann, Strukturen der Ungleichheit sichtbar zu machen und zu verändern.
Das Buch verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Ansätzen: von der Reflexion eigener Privilegien über die Entwicklung von Awareness-Konzepten bis hin zur konkreten Arbeit als Awareness-Person in Organisationen und bei Veranstaltungen. Es richtet sich an alle, die in ihrem Umfeld Räume schaffen möchten, in denen Respekt, Sicherheit und die Würde aller Menschen im Mittelpunkt stehen.
Mehr zum BuchAwareness-Arbeit, die bleibt. Nicht weil alle dasselbe fühlen, sondern weil Strukturen, Zuständigkeiten und Verfahren klar definiert sind und im Alltag tatsächlich greifen. Kein symbolisches Leitbild. Keine einmalige Schulung. Sondern gelebte Praxis.
Tragfähiges Schutzkonzept, dokumentiert, implementiert und steuerbar
Klare Meldewege und Zuständigkeiten für Diskriminierungsfälle
Qualifizierte Awareness-Personen, die parteilich, handlungssicher und strukturell eingebunden sind
Handlungsstandards für typische und schwierige Situationen
Awareness als Kultur, nicht als Maßnahme: in alle Ebenen integriert, nicht auf Events beschränkt
Priorisierter Umsetzungsplan mit benannten Verantwortlichen
Gemeinsam klären wir, welches Format zu Ihrer Organisation passt, ob Beratung, Konzeptentwicklung, Qualifizierung oder OE-Prozess.